Der Bankangestellte rief meinen Namen auf, und ich trat vor. Er reichte mir fünfzig Dollar in bar, so beiläufig, als würde er einen Brief austragen. Sein Ton war ruhig, fast zu ruhig – als hätte er die Fähigkeit, lebensverändernde Nachrichten zu überbringen, als lese er eine Einkaufsliste vor. Ich war noch benommen von der Testamentseröffnung, aber ich wusste: Das hier war erst der Anfang.

Mein Großvater war ein Mann der Zahlen gewesen. Er hatte mir beigebracht, dass Zahlen die Wahrheit erzählen, wenn man sie nur richtig zu lesen versteht. Und jetzt stand ich in einer schlichten Bankfiliale in Savannah, und ein Mann namens Langford hatte mir zwei Geldscheine gegeben, die jeweils mit einer Nummer versehen waren. Zwei getrennte Markierungen, eine auf jedem Schein.
Er musterte mich mit einem Blick, der irgendwo zwischen Erkennen und Abwarten lag. „Ihr Name wurde genannt


